Ausserhalb der Gesellschaft, aber nicht Alleingelassen

Erzählungen von Abgewiesenen Asylsuchenden mit Zeugnissen ihrer Freund:innen

Die Broschüre

Diese Broschüre will den Abgewiesenen Asylsuchenden eine Stimme geben und ihren Kolleg:innen Gehör verschaffen, damit mehr Menschen in der Schweiz die Unsichtbaren unter uns wahrnehmen. Acht in der Schweiz abgewiesene Menschen erzählen ihre Lebensgeschichten, ihre Kolleg:innen schildern die Freundschaft aus ihrer Sicht.
Diese Broschüre hat das Ziel, durch die subjektiven Erzählungen samt Enttäuschungen und Hoffnungen, die Probleme und Ressourcen von Betroffenen aufzuzeigen, und soll einen Beitrag dazu leisten, dass die Realität der Abgewiesenen Asylsuchenden bekannt und bestenfalls verbessert wird. Dazu gibt es Hinweisen wie Sie Abgewiesene Menschen unterstützen können.
Im Jahr 2020 lebten ca. 6500 Abgewiesene Asylsuchende, darunter ca. 1000 Kinder, in der Schweiz im Nothilfesystem. Mehr als jeder Dritte, d.h. ca. 2000 der Betroffenen, waren Langzeitbeziehende.
Nehmen Sie sich Zeit für die Geschichten. Nehmen Sie sich Zeit, sorgfältig zu lesen, nachzudenken, weiterzuerzählen und schliesslich zu handeln.

Was kann ich machen?“:

  • Ein allgemeiner Appell richtet sich an den Bund und die Kantone, die Situation der Abgewiesenen Personen in der Schweiz zu verbessern, was die Grundbedürfnisse, die Wohnverhältnisse, die verweigerten Rechte, die willkürlichen Verhaftungen, die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben, die medizinische und psychiatrische Betreuung betrifft. Die Liste ist noch sehr lang.
  • Der Appell richtet sich auch an Menschen aus der Zivilgesellschaft (auch Kirchen, Vereine usw.), die sich von diesen Lebensgeschichten am Rande der Gesellschaft inspirieren lassen. Die emotionale Unterstützung, die diesen Menschen zuteilwerden könnte, würde ihnen helfen, ihren Weg besser zu finden und ihre Ziele mit mehr Gelassenheit zu erreichen. Könnten Sie sich vorstellen, eine neue, bereichernde Freundschaft zu schliessen, um jemandem zu helfen, die grundsätzlichen Rechte zu erlangen?
  • Projekte wie “Kombi” (www.kombi.ch), kostenlose Sprachkurse oder Begegnungsangebote bieten die Möglichkeit, sich zu treffen und neue Freundschaften mit gemeinsamen Zielen zu schliessen. Diese Hilfe ist von grundlegender Bedeutung.
  • Helfen Sie Abgewiesene, den Anschluss zu finden. Sie können bei NCBI, Solinetz, die Autonome Schule Zürich u.a. melden, um Kontakte zu suchen.
  • Ein erster Schritt könnte es sein, diese Broschüre in Ihren Kreisen zugänglich zu machen oder über NCBI oder lokale Partnerorganisationen eine Begegnung zwischen Abgewiesenen Menschen und Ihrer Gruppe zu organisieren.

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Kontakt

NCBI Schweiz

Hobelwerkweg 37a
8404 Winterthur

Telefon 044 721 10 50
Fax 044 721 12 28
E-Mail schweiz(at)ncbi.ch

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