Kontroverse um Beirat von NCBI Schweiz

Am 14.3.2024 hat die Weltwoche den Schweizer Filmemacher Samir für Posts auf Twitter / X («Samir und seine Freunde») kritisiert. Samir ist Teil des Beirats von NCBI. Einige Tage später wurde NCBI von verschiedenen Seiten kontaktiert. Dabei ging es um die Frage, ob Samir Teil der Boykott-Bewegung BDS sei, sowie um Beiträge auf Twitter, welche aus ihrer Sicht die Hamas-Attacken verharmlosen würden. Wie im tachles am 28.3. berichtet wurde, betont Samir, dass er nicht Mitglied von BDS sei und die Terrorangriffe klar verurteile.

Als Dialogorganisation nimmt NCBI diese Situation ernst und ist darauf bedacht, die Vorwürfe direkt und transparent anzugehen. NCBI möchte allen danken, welche in den letzten Tagen mit Hinweisen, Fragen und auch Kritik auf die Geschäftsleitung zugekommen sind. Dieser offene Austausch ist die Basis für vertrauensvolle Zusammenarbeit. NCBI ist im Austausch mit der ICZ, sowie mit der Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus (GRA), der Stiftung Erziehung zur Toleranz (SET), dem Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund (SIG) und dem Filmemacher Samir. Es ist NCBI ein grosses Anliegen, der Sache sowie den involvierten Menschen gerecht zu werden und den begonnenen Dialog sorgfältig zu führen.

Gerade in schwierigen Situationen wie der jetzigen, ist es zentral, den (interreligiösen) Austausch zu pflegen und zu intensivieren. Dafür setzt sich NCBI ein.

Zur Rolle des Beirats:
Die Rolle des Beirats bei NCBI ist in den Statuten folgendermassen geregelt: „Die Mitglieder des Beirates von NCBI stellen sich mit ihrem Namen öffentlich hinter die Zwecke und Ziele des Vereins. Die Mitglieder des Beirates unterstützen den Verein auf Anfrage und haben keine Entscheidungskompetenz.“ Sie helfen punktuell auf Anfrage bei Vernetzung und durch Beratung.

Für weitere Informationen: Andi Geu, Ko-Geschäftsleiter NCBI Schweiz, 076 416 16 22, andi.geu@ncbi.ch

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