In den letzten zwei Wochen haben wir unser Projekt (Un-)Glaubwürdig beleuchtet – eine wichtige Initiative, die die Medienkompetenz stärkt und sich gegen die Verbreitung von Verschwörungserzählungen richtet. Viele Jugendliche erkennen diese Erzählungen nicht als gefährlich oder finden sie sogar plausibel. Das Projekt richtet sich aber auch an Fachkräfte, die mit jungen Menschen arbeiten, zum Beispiel in Schulen, der Jugendarbeit oder der Beratung.
Verschwörungserzählungen geben vor, geheime Zusammenhänge zu enthüllen, bieten jedoch nur Schein-Erklärungen und schüren Misstrauen. Besonders in unsicheren Zeiten sind sie verführerisch, da sie einfache Antworten auf komplexe Themen versprechen und gezielt Hass schüren. Oft basieren sie auf altbekannten Stereotypen – häufig gegen Minderheiten wie Jüd:innen oder Muslim:innen. Die Folgen sind Misstrauen, Spaltung und der Verlust eines echten Dialogs.
Im Rahmen des Workshops (Un-)Glaubwürdig werden die Teilnehmenden darüber informiert, wie solche Erzählungen funktionieren, was sie so überzeugend und gefährlich macht und wie man ihnen konstruktiv begegnen kann. Dazu gehört, typische Merkmale wie pauschale Schuldzuweisungen, “geheimes Wissen” ohne überprüfbare Fakten und die Ablehnung von Kritik zu erkennen. So erkennst Du eine Verschwörungserzählung.
Das Projekt ruft dazu auf, aktiv mit Counterspeech zu reagieren – klug und respektvoll den Verschwörungserzählungen entgegenzutreten, anstatt sie unkommentiert zu lassen. Es ist wichtig, dass jede:r Einzelne Verantwortung übernimmt, um gegen Hass und Hetze vorzugehen und einen Raum für Aufklärung und Dialog zu schaffen.
Für weitere Informationen über das Projekt und die Arbeit von NCBI Schweiz könnt Ihr die Website besuchen oder Euch direkt an respect@ncbi.ch wenden.