Öffentliches Hearing zum Thema “Bildung öffnet Türen – Chancengleichheit für geflüchtete Frauen”
- Dienstag, 03. November 2026
- 18:30 - 21:30
- Aula, TDS Aarau
Wenn sich geflüchtete Frauen und Männer in der Schweiz aus- oder weiterbilden, ihre Diplome anerkennen lassen, die Landessprache lernen oder eine Erwerbsarbeit finden wollen, treffen sie auf unterschiedliche Voraussetzungen. Auch wenn die Schweiz die Gleichberechtigung der Geschlechter als Wert hochhält, gibt es verschiedene strukturelle Rahmenbedingungen und Praktiken, die dazu führen, dass es für Frauen noch schwieriger ist, einen Sprachkurs zu besuchen, eine Ausbildung zu absolvieren oder eine Arbeitsstelle zu finden.
Das öffentliche Hearing widmet sich der Frage, wie geflüchtete Frauen einen gleichberechtigten Zugang zu Bildung und damit zu echten beruflichen Perspektiven erhalten können. Präsentiert werden Erfahrungsberichte sowie Empfehlungen, die von Geflüchteten selbst erarbeitet wurden. Im Anschluss diskutieren Fachpersonen aus Politik, Verwaltung und Praxis gemeinsam mit dem Publikum über bestehende Hürden und mögliche Lösungsansätze.
Bildung ist mehr als der Zugang zu einem Beruf – sie ist der Schlüssel zu Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Teilhabe. Für geflüchtete Frauen ist dieser Zugang oft besonders erschwert. Wer über diese Realität mitentscheiden soll, muss auch gehört werden – genau das macht dieses Hearing zu einem wichtigen Ort des Austauschs.
Dienstag, 3. November 2026, 18.30 – 21.30 Uhr
Ort: Aula, TDS Aarau, Frey-Herosé-Strasse 9, 5000 Aarau
Der Ort ist rollstuhlgängig.
Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenlos.
Das Hearing dient der vertieften Auseinandersetzung mit der Bildungs- und Arbeitsmarktsituation geflüchteter Frauen und den Hürden, die ihnen auf dem Weg zu Ausbildung und beruflicher Integration begegnen. Ziel ist es, politische, administrative und praktische Perspektiven zusammenzuführen, bestehende Handlungsspielräume sichtbar zu machen und daraus konkrete Empfehlungen abzuleiten.
Chancengleichheit als Grundsatzfrage: Welche strukturellen Hürden verhindern, dass geflüchtete Frauen gleichberechtigten Zugang zu Bildung und Arbeitsmarkt erhalten – und wer trägt Verantwortung, diese abzubauen?
Schnelle Arbeitsintegration versus nachhaltige Bildungsförderung: Welche politischen Positionen stehen sich hier gegenüber, und welche langfristigen Folgen hat die Priorisierung des einen über das andere – insbesondere für Frauen?
Handlungsspielräume in Praxis und Verwaltung: Wie können Gemeinden, Jobcoaches, Berufsberatung und Verwaltung bestehende Spielräume konsequent nutzen und ausbauen, um Bildungszugänge aktiv zu fördern statt zu blockieren?
Strukturelle Widerstände benennen: Welche Rolle spielen familiäre Verpflichtungen, fehlende Anerkennung von Qualifikationen und geschlechtsspezifische Erwartungen als konkrete Hürden – und wie lassen sich diese gezielt abbauen?
Präsentation der Empfehlungen und Diskussion mit Podium
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Hobelwerkweg 37a, 8404 Winterthur
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- Dienstag, 03. November 2026
- 18:30 - 21:30
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